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Tankkarten-Missbrauch sicher vorbeugen

Ihre Aral Tankkarte bietet Ihnen nahezu grenzenlose Mobilität. Je nach Bedarf und Ihrem gewählten Angebot, haben Sie auch Zugang zu über 22.000 Stationen in 29 europäischen Ländern. In puncto Ausgabenkontrolle und Transaktionssicherheit gewährleistet die Tankkarte dank vieler Sicherheitsfunktionen (z.B. Hologramm, unterschiedliche PIN-Varianten) einen hohen Schutz.

Nichtsdestotrotz kommt es hin und wieder zu Fällen von Kartenmissbrauch. Damit die Sicherheit Ihrer Tankkarten immer und überall gewährleistet ist, haben wir für Sie und Ihre Fahrer hier einige wertvolle Tipps zusammengestellt.


Wie gehen Kriminelle bei Kartenmissbrauch vor?

Kriminelle Gruppen probieren immer wieder, Tankkarten durch Fahrzeugeinbrüche zu entwenden oder den Magnetstreifen zu kopieren, um an persönliche Kartendaten zu gelangen. Oftmals versuchen sie auch, Karten unbemerkt auszutauschen und lenken den Kartenbesitzer gezielt ab, beispielsweise durch das Erfragen des Weges. Der Einsatz der erbeuteten Karten findet dann meist vor oder an Wochenenden statt – so werden die Taten erst einige Tage später erkannt und die Aufklärung erschwer.

Welche Regionen sind derzeit betroffen?

Aktuell werden vor allem in den französischen Regionen Saint-Rambert-d'Albon, Portes les Valence und La Palme sowie rund um Habay in Belgien auf Parkplätzen vermehrt Kartenmissbrauchs-Delikte gemeldet.

Was tut Aral für Ihre Kartensicherheit?

In unserem speziell für solche Fälle eingerichteten Cards Security Team werden regelmäßige Plausibilitätsprüfungen durchgeführt, um Auffälligkeiten oder Unregelmäßigkeiten sicher aufzudecken, z. B. wenn Transaktionen in kurzer Zeit oder an sehr weit entfernten Stationen getätigt wurden. Sollten Unregelmäßigkeiten auftauchen, werden Sie umgehend darüber informiert. Bei der Ermittlung von eventuellen Straftaten arbeitet Aral eng mit den europäischen Sicherheitsbehörden wie Europol zusammen – für eine schnelle und erfolgreiche Aufklärung.

Die Aral Services für höchste Kartensicherheit im Überblick:

  • 24/7 Ansicht aller Kraftstoff-Transaktionen in Echtzeit im Aral Card Kundencenter zur Prüfung der Übereinstimmung von Transaktionen und Fahrtroute.
  • Möglichkeit zur Einschränkung oder SMS-/E-Mail-Benachrichtigungen beim Auftanken in ausgewählten Ländern, bei Überschreiten von Transaktionsbeträgen usw.
  • Einrichtung eines täglichen Kartenlimits für Kartentransaktionen.
  • Besondere Sicherheitsmerkmale der Tankkarten wie z.B. voreingestellte Leistungsstufen, unterschiedliche PIN-Varianten, Hologramm
  • „Just in Time“ Sperrung der Karten im Aral Card Kundencenter

Änderungen sind auf Kundenwunsch möglich – über die Aral Card Service Hotline unterstützen wir Sie gern bei der Definition geeigneter Sicherheitseinstellungen:
+49 800 7237115.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.

Was können Ihre Fahrer tun, um Daten-Diebstahl und Kartenmissbrauch vorzubeugen und zu verhindern?

  • Zwischenstopps und Pausen vor der Tour planen und nur „zuverlässige“ und sichere Parkplätze ansteuern.
  • Bei Ruhepausen im Fahrzeug von innen abschließen und alle Dokumente und Karten in der Nähe verstauen.
  • Beim Verlassen des Fahrzeugs (z.B. auch bei Nutzung sanitärer Einrichtungen) immer abschließen und alle Dokumente einschließlich der Tankkarten mitnehmen. Kriminelle kennen die Verstecke, in denen wertvolle Dinge verstaut werden (z. B. Handschuhfach).
  • Fahrzeugschlüssel niemals beim Servicepersonal einer besuchten Einrichtung verwahren lassen.
  • Einbruchspuren bzw. Spuren einer Durchsuchung des Fahrzeugs nicht unterschätzen und im Unternehmen melden – auch wenn nichts gestohlen wurde.
  • Vor dem Fahrtantritt immer überprüfen, ob man die „richtige“ Tankkarte mit sich hat (bei Einbrüchen werden Karten häufig nicht gestohlen, sondern nur ersetzt – so soll die Meldung des Ereignisses verzögert werden).
  • Wachsam sein und während der Pausen auf auffällige Personen achten.
  • Beim Versuch von Dritten, die Karte zu kaufen oder Daten über den Magnetstreifen zu scannen, sollte dies direkt im Unternehmen gemeldet werden. PIN-Code und Magnetstreifen der Karten immer schützen (z. B. durch Verdecken des Ziffernfeldes des Kassenterminals bei der PIN-Eingabe).
  • PIN-Code nicht auf der Tankkarte notieren.
  • PIN-Code nicht in der Brieftasche oder mit anderen Dokumenten im Fahrzeug aufbewahren.
  • Bei Vergessen des PIN-Codes im Unternehmen anrufen und neuen PIN-Code im Aral Card Kundencenter vergeben.

Was können Sie bei Verdacht auf Karten-Missbrauch tun?

  • Bei Verdachtsfällen sollten Sie die betroffene Tankkarte umgehend im Aral Card Kundencenter online sperren (24 Stunden verfügbar – „Just in Time“ Sperrung) oder sich telefonisch beim Aral Card Service unter +49 800 7237115 (Mo - Fr von 7:00 - 19:00 Uhr) melden.
  • Wichtig: Wenn Sie auch Tankkarten anderer Anbieter besitzen, wurden wahrscheinlich auch diese Daten kopiert, um sie nachfolgend möglicherweise zu missbrauchen. Informieren Sie auch andere Anbieter unverzüglich.